Du bist nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Dokujunkies.org Board. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

lovecraft

Guru Meditation

  • »lovecraft« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 9 939

Wohnort: Shamballah

Beruf: Wolkenschubser

  • Private Nachricht senden

1

Montag, 29. Januar 2018, 07:33

Staatstrojaner im Einsatz: BKA hört bei verschlüsselten Smartphone-Messengern mit

Die Quellen-Telekommunikationsüberwachung (Quellen-TKÜ) kommt, Berichten von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung zufolge, bereits in laufenden Ermittlungsverfahren zum Einsatz. Demnach überwacht das BKA mit dem neuen Staatstrojaner Mitteilungen per Messenger-Dienste, wie WhatsApp, Telegram oder Signal von verdächtigen Personen .

Gemäß einer im Juni 2017 von der großen Koaliton beschlossenen Gesetzesänderung, dürfen Ermittlungsbehörden bei “schweren Straftaten” die Telekommunikation Verdächtiger überwachen (Paragraf 100a Strafprozessordnung). Allerdings nutzen Dienste, wie WhatsApp, Signal, Telegram und Threema standardmäßig Verschlüsselungen, an denen das BKA bisher gescheitert ist. Um die Verschlüsselung zu umgehen, wird bei der nun eingesetzten Quellen-TKÜ auf dem Handy oder Tablet vom Nutzer unbemerkt ein Programm, der Staatstrojaner, aufs Handy gespielt, das Bildschirmfotos (“Screenshots”) von geschriebenen Nachrichten anfertigt und direkt an die Ermittler schickt.

Für die Ermittler ist der aktuelle Einsatz des Staatstrojaners ein Ausweg aus einer Missere, beklagen sie doch schon seit Jahren, dass effektive Überwachung kaum mehr möglich wäre, weil die Verdächtigten zunehmend auf verschlüsselte Dienste ausweichen würden, wie WhatsApp, Telegram und Co. Die Verschlüsselung hat sich als zuverlässig und einbruchssicher erwiesen, lässt aber auch die Ermittler draußen. Das führte dazu, dass laut Angaben der Generalbundesanwaltschaft, nur noch 15 Prozent der überwachten Kommunikation erfasst werden konnte. Auch BKA-Vizepräsident Peter Henzler kritisierte, dass es “zu teils erheblichen Überwachungslücken” gekommen wäre. Nun setzen also die Beamten ihre Hoffnungen darauf, mittels Quellen-TKÜ an die erforderlichen Daten zu kommen, bevor sie verschlüsselt werden. Bereits aus einem geheimen Bericht des Innenministeriums ging hervor, dass das BKA den Staatstrojaner so schnell wie möglich nutzen wollte.

weiterlesen

„Falls Uploads auf Uploaded Down sind weicht auf ShareOnline aus, ältere Uploads sind nicht dauerhaft auf Uploaded verfügbar.“

°¿° Callcenter Telesalesmarketing ist KEIN IT BERUF! °¿°

Es ist nicht tot, was ewig liegt,
bis dass die Zeit den Tod besiegt.

Team


PER PN GIBT ES KEINE HILFE ZU DOWNLOADPROBLEMEN
server_tokens off; ? "Hopefully"