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lovecraft

Guru Meditation

  • »lovecraft« ist der Autor dieses Themas

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1

Sonntag, 23. November 2014, 19:10

Betreiber der Warezseite "Devil" droht hohe Strafe

Die Ermittlungen gegen den Mann, der die schwedische Warezseite "Devil" betrieben hatte, sind laut schwedischen Behörden bis zum jetzigen Zeitpunkt die umfangreichsten in diesem Bereich der Kriminalität. Nach intensiven Ermittlungen der Anti-Piraterie-Gruppe Antipiratbyrån kam es im Jahr 2010 zu Durchsuchungen, bei denen insgesamt Server mit 250 Terabyte an Daten beschlagnahmt wurden; der mutmaßliche Betreiber der Seite wurde verhaftet.

In diesem Jahr wurde er wegen der rechtswidrigen Bereitstellung von Inhalten durch "vorsätzlich oder grob fahrlässiges Verschulden" angeklagt. Laut Polizei soll er das Filesharing-Netzwerk "in Absprache oder zusammen mit anderen Personen bereitgestellt, installiert, programmiert, gepflegt, gefördert und auf andere Weise verwaltet" haben. Die Warez-Topsite "Devil" hatte angeblich etwa 200 Mitglieder.

Alles in allem wird dem Mann vorgeworfen, 2250 (großteils Hollywood-)Filme zur Verfügung gestellt zu haben. Nach Angaben von Staatsanwalt Fredrik Ingblad handelt es sich um die größte Analyse der Computer in einem einzelnen Fall.

Henrik Pontén, Rechtsanwalt von Antipiratbyrån, erklärte, dass bei den sechs Studios, die hauptsächlich davon betroffen sind, Schäden zwischen 673.400 und 2,69 Millionen US-Dollar entstanden sind. Der Rechtsanwalt des Beklagten, Henrik Olsson Lilja, wollte den Fall im Detail nicht kommentieren, kritisierte jedoch den hohen Schaden.

Quelle: TorrentFreak

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Dragon41

Graue Eminenz

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2

Montag, 24. November 2014, 01:37

Moin zusammen!

Bei solchen Meldungen frage ich mich immer, wie der angeblich entstandene 'Schaden', bzw. die 'Schadenshöhe' berechnet wird oder zustande kommt. Meines Erachtens nach ist es doch so, das die meisten User, die sich die von 'Devil' oder auch anderen Plattformen bereitgestellten Filme zwar größtenteils geladen und angesehen haben, diese Filme aber, wären sie nicht eingestellt worden, nie kennengelernt, geschweige denn gekauft hätten.

Ich vermute, dass der geringste Teil der User diese Filme tatsächlich gekauft hätten. Andererseits kenne ich ausreichend Fälle, wo Nutzer solcher Anbieter etliche der bereitgestellten Filme diese erst dadurch kennengelernt und dann auch wirklich gekauft haben. Schon allein deshalb, weil sie da 'die Spreu vom Weizen' getrennt hätten. In diesem Fall von einem Schaden zu sprechen ist ein Widerspruch in sich.

Selbverständlich ist das Bereitstellen der Filme für die Hersteller ein Schaden, jedoch finde ich die Höhe dessen oft als maßlos übertrieben. Vor allem dann, wenn, wie so oft, diese eingestellten Filme im TV liefen, mitgeschnitten und dann ins Netz gestellt wurden/werden. Wem schade ich da eigentlich, wenn ich solche Mitschnitte mitschneide? 8|

Gruß, Dragon41